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Heiße Sommertage können den Alltag zur Belastungsprobe machen. Besonders ältere Menschen, Kleinkinder und Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen leiden unter langanhaltenden Hitzeperioden. Mit einfachen Verhaltensregeln und durchdachten Klimakonzepten lässt sich die Belastung jedoch spürbar reduzieren und die Wohn- und Lebensqualität auch an heißen Tagen erhalten.
Lesedauer: ca. 3 Minuten
Persönliches Verhalten und natürliche Klimaregulierung schaffen Linderung
„Einen kühlen Kopf bewahren“ – in den Sommermonaten erhält das bekannte Sprichwort eine doppelte Bedeutung. Heiße Tage mit Temperaturen über 30 bis 35 Grad Celsius sind im Juli und August in der Region Dormagen keine Seltenheit. Die Hitzeperioden haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Besonders betroffen sind Kleinkinder, Senioren, Schwangere und Menschen mit Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Die Hitze setzt ihnen besonders zu und kann im Extremfall sogar lebensbedrohlich werden. Der Schutz gegen hohe Temperaturen umfasst nicht nur Regeln für das persönliche Verhalten, sondern darüber hinaus eine natürliche Klimaregulierung durch bauliche Maßnahmen. Davon profitieren auch die Mitglieder der Baugenossenschaft Dormagen.
Das Gebot der Stunde lautet: viel trinken, auch wenn kein Durst vorhanden ist
Um den Körper vor Überhitzung und Flüssigkeitsmangel zu schützen, gibt es eine Reihe praktischer Verhaltensregeln. Sie sind nicht neu, finden aber bisweilen immer noch zu wenig Beachtung. Das erste Gebot lautet: Viel trinken! Gerade ältere Menschen haben noch falsche und gesundheitsschädliche Ansichten aus der Vergangenheit im Kopf, wonach man nicht so viel trinken sollte, weil man dann umso mehr schwitzen würde und häufiger die Toilette aufsuchen müsste. Das ist unsinnig und gefährlich, denn eine Dehydrierung des Körpers kann zum Versagen von Herz und Kreislauf führen. Regelmäßiges Trinken ist dringend anzuraten, nicht erst bei Durst. Zu vermeiden sind süße Getränke und Alkohol. Stattdessen zu bevorzugen sind Mineralwasser, ungesüßte Tees oder verdünnte Saftschorlen. Bei starkem Schwitzen können mineralstoffhaltige Getränke sinnvoll sein, um den Salzverlust auszugleichen.

Leichte Kost, helle Kleidung und Kopfbedeckung sind wichtig bei Hitze
Weitere Ratschläge von Experten lauten: Körperliche Anstrengungen in die Morgen- oder Abendstunden verschieben, insgesamt ein langsameres Tempo im Tagesablauf einlegen, leichte und luftige, helle Kleidung tragen, Sonnenhut und Sonnenbrille nicht vergessen, Sonnenschutzmittel mit ausreichendem Lichtfaktor benutzen und schattige Stellen aufsuchen. Auch die Ernährung sollte angepasst werden: Leichte Mahlzeiten, z.B. Salate, Obst und Gemüse. Gurken, Tomaten oder Melonen sind gut für die Flüssigkeitsaufnahme. Und vor allem achten Sie auch auf Ihre Nachbarn, ob es ihnen gut geht!
Grüne Fassaden und Dachbegrünungen sorgen für natürliche Klimaregulierung
Grundsätzlich sollten längere Aufenthalte an der Sonne vermieden werden. Gerade um die Mittagszeit herum ist die Wohnung immer noch der beste Ort. Besonders dann, wenn die Bauweise und klimaregulierende Maßnahmen eine Abkühlung mit sich bringen. Hier bieten beispielsweise die Klimakonzepte der BGD spürbare Vorteile. Neben einer effektiven Wärmedämmung oder zusätzlichem Sonnenschutz sowie gutes Durchlüften der Wohnräume in der Nacht ist die Begrünung von Fassaden ein wirkungsvoller passiver Schutz gegen die Hitze. Hierdurch reduziert sich die Aufheizung der Gebäudehülle insgesamt. Grüne Fassaden sind ein wichtiges Merkmal u.a. im neuen Stadtquartier Dormagen-Horrem. Das Konzept kommt aus planerischen Gründen üblicherweise im Bereich des Neubaus zur Anwendung, wo die Integration von Grünflächen an Fassade oder Dach leichter umsetzbar ist. Um insgesamt ein grünes Quartier zu realisieren und optisch anzugleichen, ist eine Fassadenbegrünung auch bei den Bestandsbauten anzustreben. Eine Verschattung von Gebäudefassaden durch umgebende Bäume kühlt die Außenwände zusätzlich durch Verdunstung. Durch die natürliche Klimaregulierung sind ergänzende technische Lösungen wie Klimaanlagen in der Regel nicht vonnöten.
Wie intelligente Klimakonzepte im Sommer ein „cooles“ Quartier ermöglichen
Die Auszeichnung des neuen Quartiers mit dem Gütesiegel “KlimaQuartier.NRW” ist die Anerkennung der landschaftsarchitektonischen Planung von Grünflächen, grünen Fugen, Bäumen, Sträuchern und der Entwicklung von Bewässerungssystemen. Dadurch fällt das Mikroklima im Viertel um 2 bis 3 Grad kühler aus als außerhalb. Auf diese Weise erhöht sich auch bei Sommerhitze die Wohn- und Lebensqualität der Mieterinnen und Mieter.
Weitere Informationen:
Interne Links:
- BGD Wohnen – Baugenossenschaft Dormagen eG
- Tipps – BGD Wohnen – Baugenossenschaft Dormagen eG
- Notfall / Erste Hilfe – BGD Wohnen – Baugenossenschaft Dormagen eG
- Standards & Qualität – BGD Wohnen – Baugenossenschaft Dormagen eG
- Auszeichnungen – BGD Wohnen – Baugenossenschaft Dormagen eG
- Neues Stadtquartier Dormagen-Horrem – Baugenossenschaft Dormagen eG – Zukunft des Bauens & Wohnens
- Grüne Fassaden – Neues Stadtquartier Dormagen-Horrem
- Grüne Fugen / Grünanlagen – Neues Stadtquartier Dormagen-Horrem
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