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Leuchtturmprojekt für nachhaltiges Bauen

BGD Pionierprojekt

Das neue Stadtquartier Dormagen-Horrem setzt durch sein ganzheitliches Konzept neue Maßstäbe für den zeitgemäßen Wohnungsbau in der Region Rheinland. Es berücksichtigt alle wichtigen Einzelaspekte eines lebenswerten und nachhaltigen Wohnquartiers.

Lesedauer: ca. 2 Minuten

 

Baugenossenschaft Dormagen setzt mit dem neuen „Stadtquartier Dormagen-Horrem“ Maßstäbe für soziales Miteinander, moderne Verkehrsinfrastruktur und Klimaschutz

Im Dormagener Stadtteil Horrem hat die Baugenossenschaft Dormagen eG (BGD) ihren größten Wohnungsbestand. Viele Gebäude wurden in den 1960er und 1970er Jahren errichtet und zum Teil in der zurückliegenden Zeit saniert. Vor dem Hintergrund eines verstärkten Bevölkerungszuzugs und städtebaulicher Überlegungen für die Stadt Dormagen hat die BGD im Jahr 2019 einen Architekturwettbewerb für eine Neugestaltung von Teilen Horrems ausgerufen und aus dem Siegerentwurf das Konzept für das neue Stadtquartier Dormagen-Horrem (www.neues-quartier-horrem.de) entwickelt. Das mehrjährige Großvorhaben, das Neubau und Sanierung in mehreren Bauabschnitten einschließt, gilt als zukunftweisendes Leuchtturmprojekt für nachhaltiges Bauen im Rhein-Kreis Neuss.

 

Berücksichtigung aller wichtigen Aspekte für Wohn- und Lebensqualität

Das neue Stadtquartier Dormagen-Horrem setzt durch sein ganzheitliches Konzept neue Maßstäbe für den zeitgemäßen Wohnungsbau. Es berücksichtigt alle wichtigen Einzelaspekte eines lebenswerten Wohnquartiers von der Wohnqualität über die landschaftsarchitektonische Freiraumplanung, die Schaffung sozialer Begegnungsräume mit zentralen Plätzen und einem Bürgerboulevard, einer weitgehend autofreien Infrastruktur mit Stellplätzen in mehreren Mobil-HUBs, ein gut ausgebautes Rad- und Fußwegenetz bis hin zu einer modernen und CO2 sparenden Energieversorgung. Dabei kommen unterschiedliche Technologien zum Einsatz wie Photovoltaik mit Mieterstrommodell, Geothermie oder Blockheizkraftwerke. Ein wesentliches Kennzeichen der gesamten Planung ist die Farbe grün: Der Waldsaum am Rand des Wohngebiets, Grünflächen, Bepflanzungen. Mietergärten und grüne Fassaden an den Gebäuden sorgen für Biodiversität sowie ein gesundes und angenehm kühles Klima im Quartier.

 

„KlimaQuartier.NRW“ – eine Auszeichnung, auf die wir stolz sind

Das neue Stadtquartier Dormagen-Horrem wurde daher jüngst mit dem Gütesiegel „KlimaQuartier. NRW“ von der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate ausgezeichnet. Dieser hohe Standard wird nach bestandener Qualitätsprüfung an Bauprojekte in Nordrhein-Westfalen vergeben, die besonders klimafreundlich und nachhaltig sind. Das Land NRW bietet mit dem „KlimaQuartier.NRW“ einen neuen Standard für klimafreundliche Quartiere, die nicht nur energetisch optimiert sind, sondern auch soziale und städtebauliche Aspekte berücksichtigen. Dazu gehören unter anderem Maßnahmen zur Nutzung lokaler erneuerbarer Energiequellen und die Erprobung von Flexibilisierungsoptionen in den Bereichen Strom, Wärme, Kälte und Mobilität.

 

Vorteile:

  • Neue Konzepte des nachhaltigen Bauens
  • Berücksichtigung wichtiger Aspekte für Wohn- und Lebensqualität
  • Grünes Quartier mit sozialen Begegnungsräumen
  • Biodiversität und kühlendes Klima
  • Auszeichnung als KlimaQuartier.NRW
  • Energetisch optimiert – erneuerbare Energien

 

Was macht das neue Stadtquartier Dormagen-Horrem zum Pionierprojekt?

Vor dem Hintergrund städtebaulicher Überlegungen für die Stadt Dormagen hat die BGD im Jahr 2019 einen Architekturwettbewerb für eine Neugestaltung von Teilen Horrems ausgerufen und aus dem Siegerentwurf das Konzept für das Neue Stadtquartier Dormagen-Horrem (www.neues-quartier-horrem.de) entwickelt. Das mehrjährige Großvorhaben, das Neubau und Sanierung in mehreren Bauabschnitten einschließt, gilt als zukunftweisendes Leuchtturmprojekt für nachhaltiges Bauen im Rhein-Sieg-Kreis.

Was charakterisiert das architektonische Konzept des neuen Quartiers?

Die Baugenossenschaft Dormagen setzt auf ein ganzheitliches Konzept, das neue Maßstäbe für den Wohnungsbau setzen wird. Es berücksichtigt alle Aspekte von Wohn- und Lebensqualität von der Qualität der Wohnungen, über die landschaftsarchitektonische Freiraumplanung bis hin zur Schaffung sozialer Begegnungsräume

Wie sieht das Konzept des Quartiers für eine weitgehend autofreie Infrastruktur aus?

Der Autoverkehr wird von den Wohnbereichen so weit wie möglich ferngehalten. Insbesondere die Plätze und Grünflächen zwischen den Wohnblocks sind autofrei. Der ruhende Pkw-Verkehr wird in modernen Mobil-HUBs konzentriert, die auch für E-Autos und Fahrräder eine entsprechende Infrastruktur bereithalten. Ansonsten setzt das Konzept auf ein intelligentes Verkehrswegenetz für Fahrräder und Fußgänger.

Auf welche Formen der Energieversorgung setzt die BGD beim neuen Quartier?

Oberstes Ziel ist die Nutzung erneuerbarer Energien für die Wohnhäuser, um CO2 einzusparen und das Klima zu schonen. Dabei kommen unterschiedliche Technologien zum Einsatz wie Photovoltaik mit Mieterstrommodell, Geothermie oder Blockheizkraftwerke.

 

Wie werden beim neuen Quartier die klimatischen Bedingungen positiv beeinflusst?

Ein wesentliches Kennzeichen der gesamten Planung ist die Farbe Grün: Der Waldsaum am Rand des Wohngebiets, Grünflächen, Bepflanzungen. Mietergärten und grüne Fassaden an den Gebäuden sorgen für Biodiversität sowie ein gesundes und angenehm kühles Klima im Quartier. Das ist angesichts zunehmender Hitze in den Sommermonaten für die Lebensqualität der Bewohner von Bedeutung.

Welche Auszeichnungen hat das Neue Stadtquartier Dormagen-Horrem für sein klimafreundliches Konzept erhalten?

Das Neue Stadtquartier Dormagen-Horrem wurde jüngst mit dem Gütesiegel „KlimaQuartier. NRW“ von der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate ausgezeichnet. Dieser hohe Standard wird nach bestandener Qualitätsprüfung an Bauprojekte in Nordrhein-Westfalen vergeben, die besonders klimafreundlich und nachhaltig sind. Das Land NRW bietet mit dem „KlimaQuartier.NRW“ einen neuen Standard für klimafreundliche Quartiere, die nicht nur energetisch optimiert sind, sondern auch soziale und städtebauliche Aspekte berücksichtigen.

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